Kubuntu Amarok
Kinder, ich will ja um jeden Preis verhindern, dass das hier ein Techieblog wird, aber am Wochenende habe ich (mal wieder) Linux ausprobiert, und diesmal bleibt es. Alles läuft, alles macht mir Freude, alles sind Dateien, ich verstehe, ich benutze, und ich vermisse nichts.

Apropos alles läuft: Manches läuft sogar besser! Erst heute entdecke ich den Funktionsumfang von Amarok, dem Musikprogramm, von dem ich erst dachte, es wäre ein ziemlich dröges Ding. Weit gefehlt! Amarok analysiert mir meine MP3s anhand der Tags in eine Sammlung. Sobald ich ein Tag (zB “Album”) ändere, wird diese Änderung sofort in der Sammlung widergespiegelt. Und wenn Amarok erstmal weiß, welches Album es ist, holt es sich das Bild dazu von Amazon. Und von irgendwo anders holt es sich noch ähnliche Künstler, die es mir vorschlägt und die ich direkt anklicken kann für mehr Infos. Und wenn ich dann noch MP3s von diesen Künstlern habe, gibt es direkt einen Knopf, um Lieder von denen zu spielen. Alter!
Das beeindruckt mich. Das also kommt dabei heraus, wenn Leute ihre Software selber weiterentwickeln können. Ob eine Basisdemokratie doch funktionieren könnte? Aber dazu wann anders.
Kurz zur Info: Ich benutze das aktuelle Kubuntu, und wenn jemand aus meinem Umfeld ebenfalls Interesse hat, in Linux eingeführt zu werden und eine Partition entbehren könnte, ich hab schon viel gelernt! Und ja: Bestimmt gibt es auch unter Windows Tools, die das so hinkriegen. Aber Winamp, was ich mal als weitverbreitet betrachte, stinkt ziemlich ab.










soweit ich weiß soll eine irgendwann fertigzustellende version 2 von amarok auch unter windows laufen *freu* – solang man noch wg. nicht-portierter software dort festhängt.
bis dahin eine ganz schlanke variante dessen, was winamp mal früher war (und *schauder* heute ja sogar aol gehört *grusel*): aimp. ist zwar auch nicht offen, aber sehr geschmeidig, flink und hübsch
Nicht-portierte Software? Interessant. Ich selber war ganz überrascht, was alles kein Problem ist. Firefox, OpenOffice, logisch.
Aber auch meine PHP-Entwicklungsumgebung kommt direkt auch für Linux, Photoshop wird (zumindest im viertelprofessionellen Bereich) von GIMP abgelöst, und DVDshrink gibt es auch in irgendeiner xDVDshrink-Variante, die ich noch ausprobieren muss. Wirklich alles in allem erstaunlich nahtlos.
nicht portiert:
grafik, coden, die sonstigen webstandards – um die kümmert sich wer, keine frage
bei den spezielleren sachen wird ‘s enger. spss … ich sag nur ktt ^^
Und für all diejenigen welche Programme benutzen müssen die es nur für Windows gibt, sollten doch mal antesten ob diese nicht vielleicht mit ‘wine’ unter Linux laufen.
Das macht allerdings nur dann Sinn wenn sich die Anzahl dieser Programme im Rahmen hält.
@SPSS
Ja, das stimmt… Wobei “R” sehr mächtig erscheint… Aber PSPP kann noch kein mehrfaktorielle Varianzanalysen und ist somit weitestgehend Quatsch. KTT kenn ich nicht. Kässbohrer Transport Technik (Google 1) meinst du ja sicher nicht.
@Wine
Das muss ich auch noch ausprobieren! Klang vielversprechend, bin aber auch skeptisch, wie rund die Sachen dann wirklich laufen.
Kurzes Update: Wine ist umständlich, ich benutze mittlerweile eine grundsätzlichere Lösung: VirtualBox. Da installiert man ein komplettes Windows virtuell, und innerhalb dieser virtuellen Umgebung läuft dann alles. Nicht schön, wenn man möglichst wenig Windows auf dem Rechner haben will, aber so laufen auch DVDShrink und SPSS (SPSS 16 gibt es aber auch nativ für Linux).